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Ritterspiele 2015

 

Am Ostersonntag, dem 5.April 2015, fand das Einweihungsturnier im kleinen Rahmen auf unserem neuen Grund und Boden im Norden Deutschlands statt. Da wir den Hof „Rast in der Riddermark“ getauft hatten, boten sich Reiterspiele in Anlehnung an Ritterspiele gerade zu an. Die Teilnehmer stellten ihr Können in drei Wettbewerben unter Beweis. Diese verlangten Ross und Reiter Fertigkeiten ab, welche für Tolkiens Reiter der Mark von elementarer Bedeutung waren.

 

Luftballon- und Ringstechen

Hier galt es, mit Hilfe eines Holzspeeres, so viele Luftballons wie möglich entlang einer Geraden zum Platzen zu bringen. Auf dem Rückweg mussten mit einem Holzschwert kleine Ringe eingesammelt und zum Ziel transportiert werden. Je nach Gangart seines Pferdes erhielt der Reiter pro Treffer jeweils zwischen einem und drei Punkten.

Ballonstechen

 

Ballonstechen

 

Ballonstechen

 

Ringstechen

 

Ringstechen

 

 Ringstechen

 

Ringstechen

1. Platz Daniela + Gamil Ibn Pharao
2. Platz Maria + Pharao el Assuad
3. Platz Sabine + gamil Ibn Pharao

 

Flaggenrennen

Dabei führte der Hinweg durch einen Slalomkurs zu einer Tonne mit vier Fahnen – eine mit Saurons Auge bemalt, eine mit dem Rohan-Wappen versehen, eine im elbischen Stil gestaltete und eine mit dem Wappen der Weißen Stadt Minas Tirith. Die Fahnen mussten nacheinander zu vier Ständern am Ziel gebracht und in diese richtig einsortiert werden, denn sie waren mit den jeweils zugehörigen Reichen Mittelerdes beschriftet (Mordor, Rohan, Lothlorien und  Gondor). Auch hier wurde die gewählte Gangart bei der Punktvergabe berücksichtigt.

Flaggenrennen

 

Flaggenrennen

 

Flaggenrennen 

1. Platz Sabine + Gamil Ibn Pharao
2. Platz Daniela + Gamil Ibn Pharao
3. Platz Emiliy + Zayana

 

Berittenes Bogenschießen

Hier hatte jeder Teilnehmer drei Pfeile frei, die er vom Pferd (oder vom Boden) aus auf eine Zielscheibe in ca. 15m Entfernung schoss.

Berittenes Bogenschießen

Bei den Reitern siegte Peter auf Gassur, während sich unter den Läufern Michail gegen die Konkurrenten durchsetzte.

 

 

Natürlich wurden die teilnehmenden Pferde im Training auf diese - teilweise - neuen Aufgaben (mitunter schrittweise) vorbereitet. Es sei niemandem geraten, sein Pferd mit jenen Spielen ohne langsames Herantasten und Üben zu konfrontieren, falls es noch nicht damit vertraut ist! Es bedarf einer gewissen Vorbereitung von Reiter und Pferd, um unnötige Unfälle zu vermeiden. Schließlich sollen Reiterspiele den Beteiligten Spaß bringen und nicht zu Frust oder Verletzungen führen.

Für alle diese Spiele muss der Reiter in der Lage sein, sein Pferd sicher einhändig zu reiten, damit die zweite Hand für andere Dinge frei ist. Für das berittene Bogenschießen muss sich das Pferd sogar freihändig dirigieren lassen. Zudem ist es vernünftig, den Umgang mit Pfeil und Bogen zunächst ohne Pferd zu üben.

Vielen Pferden ist das laute Knallen der platzenden Luftballons ungeheuerlich. Andere dagegen finden im Winde wehende Fahnen gruselig. Auch müssen die Pferde lernen, die sich ergebenden Gewichtsverlagerungen des Reiters z.B. beim Ringeangeln zu ignorieren und geradeaus an den Ständern vorbeizulaufen anstatt im Zickzack-Kurs.

Praktischerweise sind Pferde von Natur aus sehr neugierig und lassen sich (bei bestehendem Grundvertrauen) Schritt für Schritt an diese Aufgaben heranführen. Der Weg dort hin ist ein gutes Gelassenheitstraining und fördert das Selbstvertrauen des Tieres sowie auch das Vertrauensverhältnis zum Reiter gleichermaßen.

 


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This page was last modified on 25/05/2015 from Sabine Brockamp