Offenstall.de

 Unser neuer Offenstall seit 2013

Da schau an!

 

Weiden ...

 Alles eingezäunt, alles mit Wilddraht und Elektrozaun nach außen gesichert (damit nicht vom benachbarten Maisacker o. ä. genascht wird)

... und Weideauftrieb ...

 

Die Weide ist in einzelne Parzellen aufgeteilt, alle Parzellen grenzen an einen gemeinsamen Laufgang. Die Parzelle die beweidet werden soll lässt sich zum Laufgang hin öffnen, so dass die Pferde dort nach belieben hinein- und auch wieder hinauslaufen können. Die Parzellen haben keine eigene Wasserversorgung, sondern die Pferde müssen zum Tränken zurück in den Stall laufen - und laufen daher mehr umher anstatt ununterbrochen Gras zu fressen...

Wir lassen unsere Pferde jeden Tag nur eine begrenzte Anzahl an Stunden grasen. Araber sind eher leichtfuttrig und werden durch zuviel Weide schnell zu fett oder gar ernsthaft krank!

 

 Überdachter Putzplatz

 

Paddocks

 

 

 

 

 

Die Paddocks stehen den Pferden ununterbrochen zur Verfügung, können aber in einzelne Abschnitte unterteilt werden, so dass man im Bedarfsfall gruppenweise Aufteilungen vornehmen oder die Pferde von Teilbereichen komplett aussperren kann. Die Paddocks sind beleuchtet, eine große Hilfe wenn man nächtens nochmal eine Ladung Äppel abräumen möchte. Unsere Kopflampen führen seitdem ein eher gemächliches Leben (sind aber keinesfalls komplett aufs Altenteil geschoben). Die umliegenden Bäume bieten im Sommer Schatten und Schutz vor zu großer Hitze. Die Paddocks sind zum größten Teil mit Paddockmatten befestigt, um zu vermeiden dass sich bei viel Regen große Schlammpfützen bilden. Einen kleineren Teil der Paddocks haben wir jeweils mit einer Holzeinfassung versehen und mit Sand aufgefüllt. Dies wird von der Pferden gerne als Außenliegeplatz und als Wälzgelegenheit angenommen.

Stallungen

 

 

 

 

Die Stallinneneinrichtung

Der Eingang zum Stall von der Futterkammer aus

 

Eingestreuter Toilettenbereich (rechts) und beheizte Tränkebecken (mitte)

Die Toilette wird außer für ihren eigentlichen Zweck auch gerne zum Liegen und schlafen genutzt, dort ist es nämlich noch weicher als auf den Gummimatten mit denen der gesamte Stall ausgelegt ist

 

Eingänge mit Fliegenschutzmatten

 

 

 

Die beste Erfindung seit geschnitten Brot:

Fressständer

Fressständer (nicht zu verwechseln mit der seit langem verbotenen Ständerhaltung) haben gleich mehrere Vorteile. Jedem Pferd kann eine Futterration zugeteilt werden, ohne dass ein ranghöheres Tier sich diese unter den Nagel reißen kann. Das funktioniert ganz ohne sich daneben zu stellen. Und indem die Pferde tagtäglich dort gefüttert werden verlieren sie rapide jegliche Vorbehalte gegen Engpässe wie in einem Pferdehänger. Man bekommt ganz nebenbei sein tägliches Verladetraining geschenkt...

 

"Beladen" werden die Ständer über verschließbare Klappen von der Rückseite aus. An den Kopfseiten der Ständer befinden sich Halter für Futtereimer, aber auch Heu kann man hier prima hineinrationieren. Heu bleibt außerdem viel sauberer als wenn man einen allseitig frei zugänglichen Haufen anbietet, es kann aus Prinzip kaum noch ins Heu hineingemistet werden. Und indem die Pferde getrennt nach Bedarf in ihren Ständer fressen lässt sich elegant vermeiden, dass ein Rangniederer weitgehend leer ausgeht, während ein Ranghoher einen ständig spannenden Ranzen spazieren trägt. Statt loser Heurationen sind wird mittlerweile zur Portionierung in Heunetzen übergegangen. Dies verlängert die Fresszeit und beschäftigt die Pferde, besonder im Winter ist dies ein Vorteil.

 

 Auf diesem frisch abgetrennten Stück Weide soll ab Mai 2020 unser erstes im neuen Offenstall gebohrenes Fohlen mit seiner Mama die ersten Lebenstage verbringen...

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