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Reitplatz & Paddocks

Im eigenen Offenstall ist ein Reitplatz ein echter Kompromiss - wenn man nicht sehr viel Geld zur Verfügung hat und dieses dafür einzusetzen bereit ist! Und über eine Reithalle muss man gar nicht erst nachdenken. Selbst ein spezieller Bodenbelag für den Platz wird für den privaten Offenstallbesitzer kaum in Frage kommen, zum einen wegen der Kosten und zum anderen wegen der auferlegten Einschränkungen der Unteren Naturschutzbehörde, die man beachten muss. Auch wir sind daher schon froh darüber, dass wir einen Platz haben, der groß genug zum Reiten ist und auf dem man das - zeitweise - auch tun kann. Letztendlich ist man einfach sehr, sehr witterungsabhängig. Bei Regen hat man häufig schlicht keine Lust auf dem Platz zu reiten. Bei Schneefall wird man meistens ebenfalls darauf verzichten. Und im Hochsommer kann es auch schon mal viel zu heiß sein. Unser Platz besitzt glücklicherweise einen Sandboden, der auch nach stärkeren Regenfällen nicht schlammig wird, sondern relativ schnell abtrocknet und dann gut bereitbar ist. Der Nachteil davon ist, dass er während Trockenperioden recht schnell austrocknet und dann zu stauben anfängt. Da wir in unserem Stall keinen Wasseranschluss haben, sondern alles Nutzwasser heranschaffen müssen, verbietet sich in solchen Phasen eine Bewässerung des Platzes selbstredend. Aber besser als ein nicht trocken zu bekommendes Schlammloch ist der Sandboden allemal!

Ungemein wichtig für Reitplatz und Paddocks ist das tägliche akribische Säubern. Auch kleinere liegengebliebene Äppelreste ergeben mittelfristig eine starke Verunreinigung mit den damit verbundenen Problemen. Beim Abäppeln von Platz und Paddock ist es unvermeidlich, dass immer kleine Mengen des Bodens mit entfernt werden. Mit den Jahren wird man dann feststellen, dass man dadurch tatsächlich dabei ist, sich millimeterweise in den Boden einzugraben. Auch uns ist irgendwann aufgefallen, dass unser Anwesen mittlerweile ein paar cm tiefer liegt als die umliegenden Äcker! Auf lange Sicht kommt man daher tatsächlich nicht umhin, den ein oder anderen Kubikmeter Sand nachzufüllen.

Für die meistgenutzten Bereiche unserer Paddocks haben wir vor ein paar Jahren begonnen, diese nach dem Auffüllen mit Paddockplatten zu befestigen. Aufgrund des gut drainierenden Sandbodens konnten wir auf die separate Einbringung einer unterliegenden Drainage verzichten, ohne dass wir danach im Schlamm versunken wären. Auf anderen Böden mag das allerdings auch ganz anders aussehen! Durch die Platten konnten wir für diese Fläche das fortwährende Mitheraustragen von Boden stark eindämmen. Hinzu kommt, dass die befestigten Bereich sehr viel leichter zu reinigen sind. Einfach alles zusammenfegen, ab in den Mistkarren und fertig. Dies stellt eine sehr große Arbeitserleichterung dar und wir können die Nutzung Padockplatten daher wärmstens empfehlen. Die Platten gibt es von verschiedenen Herstellern, man findet die üblichen Unterschiede in Preis und Qualität.

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This page was last modified on 19/01/2015 from Sabine Brockamp